Geldwäschebekämpfung (AML) und die Identifizierung von Kunden (KYC) sind zentrale regulatorische Anforderungen im Finanzdienstleistungssektor, insbesondere in den Bereichen Fintech, Bankwesen und Kryptowährungen. Sie werden weltweit von Finanzaufsichtsbehörden vorgeschrieben, um illegale Aktivitäten wie Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und Identitätsdiebstahl zu verhindern. Aktuelle Daten zeigen, dass die Strafen für Verstöße gegen AML/KYC-Vorschriften in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind. Laut einer Studie von Duff & Phelps beliefen sich die weltweiten Bußgelder im Zusammenhang mit AML, KYC und Datenschutzbestimmungen im Jahr 2020 auf 10,6 Milliarden US-Dollar, gegenüber 8,1 Milliarden US-Dollar im Jahr 2019. Dies unterstreicht die entscheidende Bedeutung dieser Richtlinien. Hintergrund von AML und KYC: AML- und KYC-Vorschriften zielen darauf ab, Kriminelle vom Eindringen in Finanzsysteme abzuhalten. Die Richtlinien zur Bekämpfung von Geldwäsche (AML) wurden in den 1970er Jahren mit dem Bank Secrecy Act (BSA) in den USA formalisiert, während die KYC-Vorschriften in den 1990er Jahren infolge schwerwiegender Finanzskandale Gestalt annahmen. Sowohl AML als auch KYC sind heute wichtige Säulen für die Integrität der Finanzsysteme weltweit.
| Jahr | Globale AML/KYC-Strafen |
|---|---|
| 2019 | 8,1 Milliarden US-Dollar |
| 2020 | 10,6 Milliarden US-Dollar |
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