Das Basisrisiko bezeichnet das Risiko, dass sich der Preis eines Finanzinstruments oder Rohstoffs am Kassamarkt nicht parallel zum Preis eines entsprechenden Derivats oder Terminkontrakts entwickelt. Diese Diskrepanz kann bei Absicherungs- oder Spekulationsgeschäften zu unerwarteten finanziellen Verlusten oder Gewinnen führen. Das Basisrisiko ist ein zentrales Konzept an den Finanzmärkten, da es die Effektivität von Absicherungsstrategien beeinflusst und Investitionsentscheidungen prägen kann. Das Basisrisiko entsteht, wenn keine perfekte Korrelation zwischen dem Preis des abzusichernden Vermögenswerts und dem Preis des zur Absicherung verwendeten Instruments besteht. Beispielsweise könnte ein Landwirt Terminkontrakte für Mais nutzen, um sich gegen Preisschwankungen seiner Maisernte abzusichern. Steigen die Futures-Preise stärker als die tatsächlichen Verkaufspreise des Maises, ist der Landwirt einem Basisrisiko ausgesetzt, wodurch die Vorteile der Absicherung unter Umständen zunichtegemacht werden.Auf den Finanzmärkten kann ein Basisrisiko auch bei Zinsswaps oder Währungsumtauschgeschäften auftreten, wenn die Referenzzinssätze (wie LIBOR für Swaps oder Kassakurse für Währungen) von den tatsächlich von den Marktteilnehmern erlebten Kursen abweichen. Erwartet beispielsweise ein US-Unternehmen Zahlungen in Euro und verwendet einen Terminkontrakt, um den Wechselkurs festzulegen, stellt jede Schwankung des tatsächlichen Wechselkurses gegenüber dem Terminkurs zum Zeitpunkt des Transaktionsabschlusses ein Basisrisiko dar.
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