Eine Bitcoin-Farm ist eine speziell für das Mining von Bitcoin, der ersten und bekanntesten Kryptowährung, ausgestattete Anlage. Diese Farmen bestehen aus zahlreichen Hochleistungsrechnern, die speziell für die Lösung komplexer mathematischer Gleichungen entwickelt wurden, welche für das Bitcoin-Mining notwendig sind. Aktuelle Trends deuten auf einen starken Anstieg der Bitcoin-Farmen hin, der durch den steigenden Wert der Kryptowährung bedingt ist. Beispielsweise haben Länder mit günstigeren Strompreisen wie Kasachstan und Russland ein deutliches Wachstum der Anzahl betriebener Bitcoin-Farmen verzeichnet. Hintergrund oder Geschichte: Das Konzept des Bitcoin-Farmings entstand kurz nach der Einführung von Bitcoin im Jahr 2009. Anfänglich konnten Privatpersonen Bitcoin mit herkömmlichen PCs minen. Mit zunehmender Schwierigkeit des Minings wurde jedoch der Bedarf an spezialisierterer und leistungsstärkerer Hardware deutlich. Dies führte zur Entwicklung dedizierter Mining-Rigs und in der Folge zu großflächigen Bitcoin-Farmen. Anwendungsfälle oder Funktionen: Bitcoin-Farmen erfüllen eine Hauptfunktion im Blockchain-Netzwerk: die Verarbeitung von Transaktionen und die Sicherung des Netzwerks. Durch das Lösen kryptografischer Herausforderungen validieren und fügen Miner in einer Bitcoin-Farm Transaktionsdatensätze dem öffentlichen Bitcoin-Ledger, der sogenannten Blockchain, hinzu.
| Jahr | Bitcoin-Preisanstieg | Anzahl der Bitcoin-Farmen |
| 2015 | 5 % | 1000 |
| 2020 | 300 % | 6000 |
| 2023 | 150 % | 12000 |
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