Eine Bonding-Kurve ist ein mathematisches Konzept, das im Bereich Kryptowährungen und Blockchain verwendet wird, um die Preisgestaltung von Token auf dezentralen Börsen zu automatisieren. Es handelt sich um einen Smart Contract, der Token basierend auf Angebot und Nachfrage prägt, bewertet und vernichtet. Bonding-Kurven verstehen: Das Konzept der Bonding-Kurven wurde 2018 von Simon de la Rouviere in der Blockchain- und Kryptowährungswelt eingeführt. Die Idee basiert auf dem Prinzip, dass der Preis eines Tokens steigt, je mehr Menschen ihn kaufen, und sinkt, je mehr Menschen ihn verkaufen. Dies wird durch eine mathematische Formel, die sogenannte Kurve, erreicht, die den Preis eines Tokens anhand seines aktuellen Angebots bestimmt. Die Kurve ist insofern „gebunden“, als Preis und Angebot der Token stets miteinander verbunden sind. Anwendungsfälle von Bonding-Kurven: Bonding-Kurven finden vielfältige Anwendung im Blockchain- und Kryptowährungsbereich. Sie werden in dezentralen Finanzplattformen (DeFi) zur Erstellung automatisierter Market Maker (AMMs) wie Uniswap und Balancer verwendet. Diese Plattformen nutzen Bonding Curves, um Liquidität bereitzustellen und den Preis von Token in ihren Pools zu bestimmen. Bonding Curves werden auch bei Initial Coin Offerings (ICOs) und Token-Verkäufen zur Preisgestaltung eingesetzt. Darüber hinaus finden sie Anwendung in dezentralen autonomen Organisationen (DAOs) für Governance- und Entscheidungsprozesse.
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