Ein Clearinghaus ist ein Finanzinstitut, das als Vermittler zwischen Käufern und Verkäufern auf den Finanzmärkten fungiert und die reibungslose Ausführung und Abwicklung von Transaktionen gewährleistet. Es mindert Risiken, indem es die Leistung aller Handelspartner garantiert und häufig als Kontrahent bei jeder Transaktion auftritt. Rolle und Funktion von Clearinghäusern: Clearinghäuser spielen eine entscheidende Rolle im Finanzökosystem, indem sie die Aktivitäten nach dem Handel verwalten, darunter die Handelsbestätigung, das Risikomanagement und die Abwicklung von Wertpapiertransaktionen. Sie verlangen von Händlern die Hinterlegung von Sicherheitsleistungen und anderen Sicherheiten zur Deckung potenzieller Verluste, wodurch das Risiko eines Zahlungsausfalls reduziert wird. Beispielsweise berechnen Clearinghäuser auf den Derivatemärkten die Nettogewinne oder -verluste der Händlerpositionen am Ende jedes Handelstages – ein Prozess, der als Marktbewertung bekannt ist. Bedeutung für die Marktstabilität: Die Präsenz eines Clearinghauses trägt wesentlich zur Marktstabilität bei. Indem sie eine faire und effiziente Abwicklung aller Transaktionen gewährleisten, verhindern sie die Anhäufung von Verbindlichkeiten, die insbesondere in volatilen Marktphasen zu Zahlungsausfällen führen könnten. Diese Funktion wurde während der Finanzkrise 2008 besonders deutlich, als Clearinghäuser maßgeblich zur Minderung des Systemrisikos beitrugen und einen schwerwiegenderen Finanzkollaps verhinderten.
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