Beim Investieren in Kryptowährungen stößt man häufig auf den Begriff „Krypto-Dip“. Dieser bezeichnet einen vorübergehenden, deutlichen Kursrückgang am Kryptowährungsmarkt. Solche Rückgänge sind aufgrund der Marktvolatilität üblich und werden durch verschiedene Faktoren wie Wirtschaftsindikatoren, Anlegerstimmung und regulatorische Nachrichten beeinflusst. Am 19. Mai 2021 erlebte der gesamte Kryptomarkt beispielsweise einen ausgeprägten Einbruch: Bitcoin fiel um 30 % auf rund 30.000 US-Dollar, Ether um 40 %. Diese Kursschwankungen wurden hauptsächlich von der Anlegerstimmung beeinflusst, die durch Nachrichten aus China ausgelöst wurde, welche das Verbot von Kryptodienstleistungen bestätigten. Hintergrund oder Geschichte des Krypto-Dips: Die Einführung von Kryptowährungen im Jahr 2009 mit Bitcoin markierte den Beginn des Krypto-Dips. Mit dem Aufkommen weiterer Kryptowährungen nahm die Marktvolatilität zu, was zu häufigeren Einbrüchen führte. Der bisher bedeutendste Einbruch ereignete sich 2018 und ist als „Krypto-Winter“ bekannt. Auslöser waren vor allem regulatorische Bedenken und das Platzen der ICO-Blase.
| Jahr | Kursrückgang in % | Hauptursache |
|---|---|---|
| 2011 | 93 % | Marktmanipulation |
| 2014 | 80 % | Mt. Gox-Hack |
| 2018 | 84 % | Regulatorische Bedenken & Platzen der ICO-Blase |
| 2021 | ~50% | Chinesische Regulierungen, Elon Musks Tweet |
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