Der Begriff „Krypto-Winter“ bezeichnet längere Phasen fallender Kurse auf den Kryptowährungsmärkten, die oft durch einen langsamen und stetigen Rückgang des Bitcoin-Kurses und anderer Kryptowährungen gekennzeichnet sind. Diese Phase ist von weit verbreitetem Pessimismus, Angst und Zweifel geprägt und folgt typischerweise auf einen vorangegangenen Bullenmarkt. Ein bemerkenswertes Beispiel für einen Krypto-Winter war die Zeit nach dem Höchststand des Bitcoin-Kurses im Dezember 2017, als dieser fast 20.000 US-Dollar erreichte. Bis Dezember 2018 war der Kurs auf etwas über 3.000 US-Dollar gefallen, ein Rückgang von fast 85 %. Dies war nicht der einzige Krypto-Winter; ähnliche Phasen gab es bereits 2011 und 2014. Hintergrund: Der Begriff „Krypto-Winter“ entstand parallel zum Aufkommen der Blockchain-Branche. Die Begeisterung der Anleger führt oft zu einer Überbewertung, gefolgt von einer starken Korrektur, dem sogenannten Krypto-Winter. Bitcoin macht den Anfang, und andere Kryptowährungen, sogenannte Altcoins, folgen diesem Beispiel und verzeichnen in diesen Phasen deutliche Preisrückgänge.
| Krypto-Winter | Bitcoin-Kursverfall |
| 2011 | 93 % |
| 2014 | 86 % |
| 2018 | 84 % |
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