Eine DApp (Decentralized Application) ist eine Softwareanwendung, die auf einem verteilten Computersystem läuft, typischerweise basierend auf Blockchain-Technologie. Im Gegensatz zu herkömmlichen Anwendungen, die auf zentralen Servern laufen, funktionieren DApps in einem Peer-to-Peer-Netzwerk. Dies gewährleistet erhöhte Sicherheit, Transparenz und Zensurresistenz. DApps basieren auf Blockchain-Plattformen wie Ethereum, die eine dezentrale Infrastruktur bieten und es ermöglichen, dass diese Anwendungen gleichzeitig auf mehreren Knoten (Computern) ausgeführt werden. Diese Struktur verteilt nicht nur die Rechenlast, sondern stellt auch sicher, dass die Anwendung selbst bei Ausfällen von Teilen des Netzwerks funktionsfähig bleibt. Die Verwendung von Smart Contracts, also selbstausführenden Verträgen, deren Bedingungen direkt im Code verankert sind, ist ein gängiges Merkmal von DApps. Diese Verträge automatisieren Prozesse und setzen Regeln durch – ganz ohne zentrale Instanz. Aktuelle Beispiele und Daten: Laut den neuesten Daten gibt es Tausende von DApps, die in verschiedenen Branchen eingesetzt werden. Dezentrale Anwendungen (DApps) im Finanzdienstleistungssektor, wie beispielsweise dezentrale Börsen (DEXs) und Kreditplattformen, sind besonders prominent. Uniswap und SushiSwap sind beliebte DEXs, die es Nutzern ermöglichen, Kryptowährungen ohne zentrale Instanz zu handeln und so die Risiken von Sicherheitslücken zu reduzieren. Spiele wie CryptoKitties und Plattformen wie Decentraland veranschaulichen den Einsatz von DApps im Bereich digitaler Besitztümer bzw. virtueller Realität.
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