Ein Dusting-Angriff ist eine raffinierte Form der Cyberkriminalität, die sich gegen Nutzer von Kryptowährungen, insbesondere Bitcoin, richtet. Dabei wird eine kleine, kaum wahrnehmbare Menge Kryptowährung (Dust) an eine Wallet gesendet, um die Anonymität des Wallet-Inhabers aufzuheben. Dusting-Angriffe verstehen: Dusting-Angriffe wurden erstmals 2018 identifiziert und haben sich seitdem zu einer weit verbreiteten Bedrohung in der Kryptowährungswelt entwickelt. Der Begriff leitet sich vom Konzept des „Dust“ in der Kryptowährungsszene ab, das winzige Mengen an Token oder Coins bezeichnet, die so gering sind, dass Nutzer sie oft ignorieren. Indem Angreifer solche kleinen Mengen an mehrere Adressen senden, können sie Transaktionen verfolgen und so die Privatsphäre und Sicherheit der Wallet-Inhaber gefährden. Beispielsweise waren im August 2019 fast 300.000 Litecoin-Adressen von einem groß angelegten Dusting-Angriff betroffen. Dieses Ereignis markierte einen der bedeutendsten Dusting-Angriffe in der Geschichte von Kryptowährungen und verdeutlichte die zunehmende Raffinesse von Cyberkriminellen bei der Ausnutzung von Blockchain-Schwachstellen.
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