Die Fiat-Shamir-Transformation ist ein kryptografisches Verfahren, das interaktive Beweissysteme mithilfe einer Hash-Funktion in nicht-interaktive umwandelt. Diese nach ihren Erfindern Amos Fiat und Adi Shamir benannte Methode ist im Bereich der digitalen Sicherheit von entscheidender Bedeutung, insbesondere für die Entwicklung effizienter, sicherer und verifizierbarer digitaler Signaturen und Authentifizierungsprotokolle. Historischer Kontext und Entwicklung: Die in den 1980er-Jahren eingeführte Fiat-Shamir-Transformation war eine wegweisende Entwicklung kryptografischer Protokolle. Ursprünglich erforderten interaktive Beweissysteme den Informationsaustausch zwischen Beweiser und Verifizierer in mehreren Runden, was nicht nur zeitaufwändig war, sondern auch mit höheren Sicherheitsrisiken verbunden war. Die von Fiat und Shamir vorgeschlagene Transformation vereinfachte diesen Prozess erheblich, indem sie die Notwendigkeit mehrerer Interaktionen eliminierte. Stattdessen wird die vom Prüfer in einem interaktiven Verfahren üblicherweise bereitgestellte Zufälligkeit durch eine Hash-Funktion ersetzt, auf die beide Parteien Zugriff haben. Dies ermöglicht nicht-interaktive Beweise.
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