Ein „Flash Crash“ bezeichnet einen sehr schnellen, starken und volatilen Kursverfall von Wertpapieren innerhalb kürzester Zeit, oft Minuten oder sogar Sekunden, gefolgt von einer ebenso schnellen Erholung. Dieses Phänomen kann verschiedene Wertpapiere betreffen, darunter Aktien, Anleihen und andere Finanzinstrumente, und wird üblicherweise durch Hochfrequenzhandelsalgorithmen, Stimmungsschwankungen am Markt oder bedeutende Nachrichtenereignisse, die das Anlegerverhalten beeinflussen, ausgelöst. Historische Beispiele für Flash Crashes ereigneten sich am 6. Mai 2010, als der Dow Jones Industrial Average um über 1.000 Punkte (etwa 9 %) einbrach, nur um diese Verluste innerhalb weniger Minuten wieder wettzumachen. Dieses Ereignis verdeutlichte die potenzielle Instabilität, die durch Hochfrequenzhandel und komplexe automatisierte Systeme auf den modernen Finanzmärkten entsteht. Ein weiteres Beispiel ist der Flash Crash vom 23. April 2013, als der Aktienmarkt einen kurzen, aber dramatischen Einbruch erlebte, nachdem ein gehackter Twitter-Account der Associated Press fälschlicherweise Explosionen im Weißen Haus gemeldet hatte. Obwohl sich die Märkte schnell erholten, verdeutlichte dieser Vorfall den Einfluss digitaler Informationen und sozialer Medien auf die Finanzmärkte.
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