Ein „Frontmonatskontrakt“ ist der Terminkontrakt mit dem nächstliegenden Verfallsdatum unter den am Rohstoffmarkt gehandelten Kontrakten. Dieser Begriff ist im Terminhandel von zentraler Bedeutung und wird häufig synonym mit dem aktivsten oder liquidesten Kontrakt verwendet. Frontmonatskontrakte verstehen: Im Terminhandel sind Kontrakte Vereinbarungen zum Kauf oder Verkauf eines bestimmten Rohstoffs oder Finanzinstruments zu einem festgelegten Preis zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft. Der Frontmonatskontrakt, der seinem Verfallsdatum am nächsten liegt, erhält aufgrund seiner höheren Liquidität und der geringeren Kosten im Vergleich zu längerfristigen Terminkontrakten in der Regel die größte Aufmerksamkeit von Händlern. Beispielsweise läuft der Frontmonatskontrakt für West Texas Intermediate (WTI) Rohöl im April 2023 aus und steht daher im Mittelpunkt des Interesses von Händlern, die an diesem Rohstoff interessiert sind. Bedeutung für den Markt: Der Frontmonatskontrakt ist ein wichtiger Indikator für die aktuelle Marktstimmung und die zugrunde liegende Angebots- und Nachfragedynamik. Der Frontmonatskontrakt dient häufig als Preisbenchmark und ist ein zentraler Aspekt bei der Berechnung von Spotpreisen. Diese Unmittelbarkeit macht ihn zu einem wertvollen Instrument für Hedger und Spekulanten. Hedger nutzen diese Kontrakte, um Preise zu fixieren und so das Risiko der Preisvolatilität des Basiswerts zu managen, während Spekulanten von den erwarteten Preisbewegungen profitieren wollen.
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