Im Kontext der Blockchain-Technologie bezeichnet „Gas“ die Gebühr, die für die erfolgreiche Durchführung einer Transaktion oder die Ausführung eines Smart Contracts in einem Netzwerk, insbesondere in Ethereum-basierten Systemen, anfällt. Diese Gebühr kompensiert den Rechenaufwand für die Verarbeitung und Validierung von Transaktionen in der Blockchain. Die Gasgebühren sind variabel und hängen von der Netzwerkauslastung und der Komplexität der Transaktion ab. Beispielsweise verzeichnete das Ethereum-Netzwerk Anfang 2021 ein hohes Datenaufkommen, was zu einem deutlichen Anstieg der Gasgebühren führte. Nutzer berichteten von Transaktionsgebühren von bis zu 100 US-Dollar in Spitzenzeiten. Diese Variabilität kann die Kosteneffizienz von Transaktionen erheblich beeinträchtigen, insbesondere bei kleineren Überweisungen oder Interaktionen innerhalb des Netzwerks. Historischer Kontext und Entwicklung der Gasgebühren: Das Konzept des Gas wurde mit Ethereum eingeführt, um einen flexibleren und gerechteren Mechanismus für die Verwaltung und Vergütung des Rechenaufwands zu schaffen. Anders als bei Bitcoin, wo die Transaktionsgebühren auf der Größe der Transaktion in Bytes basieren, trennt das Gas-System von Ethereum die Kosten der Netzwerkverarbeitung vom eigentlichen Transaktionswert. Dieses System ermöglicht komplexere Operationen wie Smart Contracts und dezentrale Anwendungen (DApps), die rechenintensiver sind als einfache Transaktionen.
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