Der BIP-Deflator ist ein umfassendes Maß für die Preisinflation innerhalb einer Volkswirtschaft, die mit der inländischen Produktion zusammenhängt. Er nähert sich den veränderten Kosten für den Kauf der gesamten Produktion einer Volkswirtschaft auf Basis der von den Produzenten verlangten Preise an. Laut der Datenbank der Weltbank erreichte der globale BIP-Deflator beispielsweise im Jahr 2019 etwa 170, gegenüber rund 150 im Jahr 2010. Dies entspricht einem Inflationsanstieg von fast 13 % innerhalb von zehn Jahren. Hintergrund oder Geschichte: Das Konzept des BIP-Deflators entstand im Zuge der Entwicklung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung in den 1940er Jahren. Er ist ein wichtiges Instrument, das von Ökonomen und politischen Entscheidungsträgern weltweit eingesetzt wird, um die Wohlfahrtseffekte des Wachstums nach Bereinigung um Inflationseffekte zu vergleichen. Anwendungsfälle oder Funktionen: Der BIP-Deflator spielt eine entscheidende Rolle bei der Beurteilung des Preisniveaus der im Inland produzierten Güter einer Volkswirtschaft. Der BIP-Deflator wird üblicherweise verwendet für:
| Jahr | BIP-Deflator (Global, Index, Jahr 2010 = 100) |
|---|---|
| 2010 | 100 |
| 2015 | 132 |
| 2019 | 170 |
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