Im Bereich der Kryptowährungen und Blockchain taucht immer wieder der Begriff „Honeypot Crypto“ auf. Dabei handelt es sich um betrügerische Machenschaften in der Blockchain-Branche, bei denen die Betreiber Investoren zum Kauf einer neuen Kryptowährung verleiten. Sobald die Investition getätigt ist, können die Investoren ihre Token jedoch nicht mehr verkaufen. In letzter Zeit haben diese betrügerischen Praktiken deutlich zugenommen und lassen Investoren skrupellosen Betrügern schutzlos ausgeliefert. Ein prominentes Beispiel ist der „Doge Killer“, bei dem Investoren nach hohen Investitionen weder handeln noch ihre Token transferieren konnten – eine Falle für Sammler. Der Begriff „Honeypot“ stammt ursprünglich aus dem Internet und der Cybersicherheit und bezeichnete dort eine Falle, die aufgestellt wurde, um die unbefugte Nutzung von Informationssystemen aufzudecken oder zu verhindern. Im Kryptomarkt ist ein Honeypot jedoch eine Falle, die Investoren gestellt wird. Der Aufstieg von Honeypot-Kryptowährungen fiel zeitlich mit dem Boom des ICO-Marktes (Initial Coin Offerings) zwischen 2017 und 2018 zusammen. In diesem Zeitraum entpuppten sich unzählige Projekte, die hohe Renditen versprachen, als Betrug und begründeten so das Phänomen der Honeypot-Kryptowährungen.
| Jahr | Anzahl erkannter Honeypot-Kryptowährungen |
|---|---|
| 2018 | 200+ |
| 2019 | 400+ |
| 2020 | 800+ |
| 2021 | 1000+ (geschätzt) |
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