Der Begriff „Infinite Mint Glitch“ bezeichnet eine Sicherheitslücke im Code eines Blockchain- oder Kryptowährungssystems, die die unbegrenzte Erzeugung (das sogenannte „Minting“) digitaler Token ermöglicht. Wird diese Sicherheitslücke ausgenutzt, kann dies zu erheblichen Störungen auf dem Kryptowährungsmarkt und potenziell zu einer Abwertung der betroffenen digitalen Währung führen. Der Infinite Mint Glitch ist ein Programmierfehler, der in den Smart Contracts von Blockchain-Systemen auftreten kann. Diese Verträge, die sich selbst ausführen und deren Vertragsbedingungen direkt im Code verankert sind, können mitunter Fehler oder Sicherheitslücken enthalten. Im Fall des Infinite Mint Glitch ermöglicht diese Sicherheitslücke die Erzeugung von mehr Token als ursprünglich vorgesehen. Beispielsweise fiel das DeFi-Projekt Balancer im Jahr 2020 diesem Fehler zum Opfer, was zu einem Verlust von über 500.000 US-Dollar an digitalen Vermögenswerten führte.
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