Die Inflationsrate misst, wie schnell das allgemeine Preisniveau für Waren und Dienstleistungen steigt und damit die Kaufkraft sinkt. Zentralbanken versuchen, die Inflation einzudämmen und eine Deflation zu vermeiden, um die Wirtschaft am Laufen zu halten. Das US-Arbeitsministerium (Bureau of Labor Statistics) verzeichnete angesichts der jüngsten Entwicklungen einen deutlichen Anstieg der Inflationsraten nach 2020, der vor allem durch die globale Pandemie und die darauf folgenden wirtschaftspolitischen Maßnahmen beeinflusst wurde. So stieg beispielsweise der Verbraucherpreisindex (VPI), ein wichtiger Indikator für die Inflation, von 1,4 % im Januar 2021 auf 7,0 % Ende 2021. Dieser starke Anstieg verdeutlicht die Dynamik der Inflation und ihre unmittelbaren Auswirkungen auf Verbraucher und Märkte. Historische Perspektive und aktueller Kontext: Inflation war im Laufe der Geschichte immer wieder Teil der Wirtschaftsentwicklung und wurde häufig durch Kriege, Konjunkturzyklen und politische Veränderungen beeinflusst. Historisch gesehen führten Phasen hoher Inflation häufig zu wirtschaftlichen Abschwüngen, wie die Ölkrise der 1970er Jahre in den USA zeigte. Im Gegensatz dazu herrschte Ende der 1990er und Anfang der 2000er Jahre eine relativ niedrige Inflation, was zu wirtschaftlicher Stabilität und Wachstum beitrug. Der jüngste Anstieg der Inflationsraten lässt sich auf verschiedene Faktoren zurückführen, darunter gestörte Lieferketten, gestiegene Konsumausgaben und die expansive Fiskalpolitik während der COVID-19-Pandemie.
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