Ein Initial Coin Offering (ICO) ist ein Finanzierungsmechanismus, bei dem neue Projekte ihre zugrunde liegenden Kryptotoken gegen Bitcoin und Ether verkaufen. Es ähnelt einem Börsengang (IPO), bei dem Investoren Aktien eines Unternehmens erwerben. ICOs haben enorm an Popularität gewonnen, da sie eine schnelle Kapitalbeschaffung ohne die regulatorischen Hürden traditioneller Finanzierungsmethoden ermöglichen. Ethereum beispielsweise sammelte 2014 über 18 Millionen US-Dollar durch ein ICO ein und demonstrierte damit das immense Potenzial dieser Methode. In jüngster Zeit haben ICOs weltweit Milliarden von Dollar eingeworben und damit ihre Bedeutung im Kryptowährungs-Ökosystem unterstrichen. Historischer Kontext und Entwicklung von ICOs: Das Konzept der ICOs entstand in der breiteren Blockchain-Community, vor allem als Instrument, um den strengen und regulierten Kapitalbeschaffungsprozess von Risikokapitalgebern oder Banken zu umgehen. Der erste ICO wurde im Juli 2013 von Mastercoin durchgeführt. Der Ethereum-ICO im Jahr 2014 war jedoch ein Meilenstein, der ICOs als praktikable Methode der Kapitalbeschaffung etablierte. Im Laufe der Jahre haben sich ICOs weiterentwickelt. Projekte bieten detaillierte Whitepaper und transparentere Investitionsbedingungen an, um Investoren zu gewinnen.
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