Das Interledger Protocol (ILP) ist ein Protokoll für den Werttransfer zwischen verschiedenen Zahlungsnetzwerken. Es bietet eine universelle Möglichkeit, Geld über unterschiedliche Ledger und Systeme zu transferieren und ermöglicht so nahtlose Transaktionen zwischen Kryptowährungen und traditionellen Fiatwährungen. Entstehung und Entwicklung des ILP: Das Interledger Protocol wurde 2015 von Stefan Thomas und Evan Schwartz von Ripple Labs entwickelt, um das Problem der Interoperabilität zwischen verschiedenen Finanznetzwerken und Ledgern zu lösen. Es basiert auf einem einfachen, aber wirkungsvollen Prinzip: Unterschiedliche Ledger werden über Konnektoren verbunden, die Geldpakete über unabhängige Netzwerke leiten. Dieser Ansatz steigert nicht nur die Effizienz von Transaktionen, sondern erweitert auch den Anwendungsbereich des digitalen Finanzwesens durch die Integration isolierter Wirtschaftssysteme. Hauptmerkmale und Funktionsweise des ILP: Das ILP funktioniert durch die Etablierung einer Reihe sicherer, standardisierter Protokolle für den ledgerunabhängigen Werttransfer. Das Kernstück der Funktionsweise besteht in der Verwendung von „Konnektoren“, die als Vermittler fungieren und Geldpakete in einer Währung empfangen und in einer anderen weiterleiten können. Sicherheit und Vertrauen werden durch bedingte Überweisungen gewährleistet, bei denen Gelder nur freigegeben werden, wenn eine kryptografische Bedingung erfüllt ist. Dadurch kann das Protokoll sicher in nicht vertrauenswürdigen Netzwerken ohne zentrale Instanz funktionieren und Finanztransaktionen plattform- und währungsübergreifend demokratisieren.
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