Die „Know Your Customer“-Prüfung (KYC) ist ein obligatorisches Identifizierungsverfahren für Finanzdienstleistungen. Dieses Verifizierungsverfahren stellt sicher, dass die Identität eines Kunden mit den von ihm angegebenen Daten übereinstimmt und verhindert so Betrug und Geldwäsche. Diese KYC-Prüfungen haben aufgrund des Anstiegs von Finanzbetrug, insbesondere im digitalen Bereich, zunehmend an Bedeutung gewonnen. So erbeuteten Cyberkriminelle beispielsweise im Jahr 2020 laut einem Bericht des Internet Crime Complaint Center (IC3) des FBI rund 1,9 Milliarden US-Dollar durch verschiedene Formen von digitalem Finanzbetrug. Daher wurden KYC-Prüfungen entwickelt und verstärkt, um solche Straftaten zu bekämpfen. Geschichte der KYC-Prüfung: KYC-Prüfungen entstanden aus der Notwendigkeit, Geldwäsche zu bekämpfen, und wurden zunächst von Banken und Finanzinstituten eingeführt. Im Jahr 2001 machte der USA PATRIOT Act KYC-Verfahren für alle amerikanischen Banken zur gesetzlichen Pflicht. Seitdem haben Aufsichtsbehörden weltweit, wie die Financial Conduct Authority (FCA) in Großbritannien und die Reserve Bank of India (RBI), ebenfalls KYC-Vorschriften eingeführt.
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