Im Bereich der Finanztechnologie (FinTech) und Kryptowährungen ist KYC (Know Your Customer) ein häufig verwendeter Begriff. Dieser Begriff ist eng mit KYC-Registrierungsagenturen verbunden, unabhängigen Institutionen, die für die Identitätsprüfung von Nutzern im Auftrag von Unternehmen zuständig sind. Mit dem Boom von Online-Transaktionen, insbesondere auf den Kryptomärkten, hat ihre Rolle zunehmend an Bedeutung gewonnen. Laut Chainalysis sanken die mit Kryptowährungen verbundenen Straftaten im Jahr 2020 auf 0,34 % (10 Milliarden US-Dollar) des gesamten Transaktionsvolumens, verglichen mit 2,1 % (21,4 Milliarden US-Dollar) im Vorjahr. Ein wesentlicher Teil dieses Erfolgs ist auf strengere KYC-Vorschriften zurückzuführen, die durch effektive KYC-Registrierungsagenturen ermöglicht wurden. Geschichte der KYC-Registrierungsagenturen: Das KYC-Konzept wurde 2001 nach den Anschlägen vom 11. September im Rahmen des US-amerikanischen PATRIOT Act eingeführt. Das Wachstum digitaler Währungen, insbesondere von Kryptowährungen wie Bitcoin, führte dazu, dass KYC-Prozesse auch an Kryptobörsen Anwendung fanden. Dies führte zur Entstehung von KYC-Registrierungsagenturen, um die Einhaltung der Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche (AML) und Terrorismusfinanzierung (CFT) zu gewährleisten. Diese Agenturen sammeln Daten aus verschiedenen Quellen, um im Auftrag von Unternehmen die Identität von Kunden zu überprüfen und so potenzielle Sicherheitsrisiken zu minimieren.
| Trends im Bereich KYC | Auswirkungen |
|---|---|
| KI und maschinelles Lernen | Bessere Genauigkeit bei der KYC-Verarbeitung |
| Rein digitaler Ansatz | Effiziente und nahtlose KYC-Abläufe |
| Nutzung der Blockchain-Technologie | Sichere Speicherung und Weitergabe verifizierter Identitäten |
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