KYC-Services (Know Your Customer) sind wichtige Sorgfaltspflichtverfahren, die alle Finanzinstitute und Unternehmen, die an Geldtransaktionen beteiligt sind, implementieren sollten. Diese Services helfen Unternehmen, Geldwäsche, Betrug und andere Finanzkriminalität zu verhindern und zu melden. Laut einem Bericht von Allied Market Research verarbeiteten globale Fintech-Unternehmen im Jahr 2020 beispielsweise Transaktionen im Wert von über 500 Milliarden US-Dollar über KYC-konforme Verfahren. Hintergrund: Die Einführung von KYC-Services erfolgte als Reaktion auf den wachsenden Bedarf, illegale Finanzaktivitäten einzudämmen, Kundendaten zu schützen und die Integrität von Finanzsystemen zu gewährleisten. Das Konzept gewann Ende des 20. Jahrhunderts an Bedeutung, während die eigentlichen Verfahren vor allem Anfang der 2000er-Jahre nach mehreren Finanzskandalen und zunehmenden terroristischen Aktivitäten weltweit formuliert wurden. Anwendungsfälle: KYC-Services finden vielfältige Anwendung im Finanz- und Technologiesektor. Von der Eröffnung eines neuen Bankkontos über die Durchführung großer Auslandstransaktionen bis hin zur Registrierung an einer Kryptowährungsbörse – KYC-Verfahren sind unerlässlich. Sie dienen im Wesentlichen dazu, die Identität des Kunden zu bestätigen, seine Authentizität zu überprüfen, potenzielle Risiken zu bewerten und Aufzeichnungen für zukünftige Zwecke zu führen.
| Phase | Dokumente/Verfahren |
| Registrierung | E-Mail-Verifizierung |
| Basis-KYC | Telefonnummer, Basisinformationen |
| Erweiterte KYC | Ausweisdokumente, Gesichtserkennung |
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