Ein Liquiditätspool im Kontext dezentraler Finanzen (DeFi) ist eine Sammlung von Geldern, die in einem Smart Contract gebunden sind. Diese Pools ermöglichen effizienten Handel mit Vermögenswerten, Kreditvergabe und Yield Farming auf automatisierten Market-Maker-Plattformen (AMM), ohne dass traditionelle Market Maker oder Orderbücher benötigt werden. Aktuelle Daten von Plattformen wie Uniswap und SushiSwap zeigen Milliarden von Dollar an gebundenem Gesamtwert (TVL) in Liquiditätspools und unterstreichen damit deren entscheidende Rolle im Ökosystem. Beispielsweise verfügte Uniswap Anfang 2023 allein über einen TVL von über 5 Milliarden Dollar, was die enorme Reichweite und das große Vertrauen der Nutzer in diese dezentralen Protokolle verdeutlicht. Historischer Kontext und Entwicklung: Das Konzept der Liquiditätspools entstand mit dem Aufkommen der Blockchain-Technologie und der darauffolgenden Entwicklung von DeFi. Anfänglich war der Handel an dezentralen Börsen (DEXs) durch geringe Liquidität und hohen Slippage eingeschränkt. Die Einführung von Liquiditätspools Anfang der 2020er-Jahre, insbesondere durch Protokolle wie Uniswap, revolutionierte den Markt, indem sie stabilere und zuverlässigere Handelsbedingungen ermöglichte. Diese Innovation verbesserte nicht nur den Handel, sondern eröffnete Anlegern auch neue Möglichkeiten, passives Einkommen durch Yield Farming und Liquidity Mining zu erzielen.
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