Die Mindesteinschussquote (Maintenance Margin) ist der Mindestbetrag an Eigenkapital, den ein Anleger nach einem Kauf auf seinem Margin-Konto halten muss, um seine Position aufrechtzuerhalten. Sie ist ein entscheidender Bestandteil des Hebelhandels und dient als Puffer, um Broker vor Zahlungsausfällen zu schützen und sicherzustellen, dass der Kontoinhaber ein eigenes Kapital zur Deckung potenzieller Verluste besitzt. Die Mindesteinschussquote ist keine feste Zahl, sondern ein Prozentsatz des Gesamtwerts der auf Margin gekauften Wertpapiere. Diese Anforderung kann je nach Brokerrichtlinien und Art der gehandelten Wertpapiere variieren, liegt aber typischerweise zwischen 25 % und 40 %. Wenn ein Broker beispielsweise eine Mindesteinschussquote von 30 % festlegt und ein Anleger Aktien im Wert von 10.000 US-Dollar auf Margin kauft, muss der Anleger mindestens 3.000 US-Dollar seines eigenen Kapitals auf seinem Konto halten. Fällt das Eigenkapital des Kontos aufgrund von Kursverlusten unter dieses Niveau, erhält der Anleger einen Margin Call. Dieser verpflichtet ihn, zusätzliche Mittel einzuzahlen oder Vermögenswerte zu verkaufen, um die erforderliche Mindesteinlage wiederherzustellen.
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