Die „Mindestmargin“ bezeichnet den Mindestbetrag an Eigenkapital, den ein Anleger nach einem Kauf auf seinem Margin-Konto halten muss. Diese Anforderung wird von Brokerhäusern festgelegt, um sicherzustellen, dass der Kontoinhaber über ausreichende Sicherheiten zur Deckung potenzieller Verluste verfügt. Sie wird üblicherweise als Prozentsatz des aktuellen Marktwerts der auf Margin gekauften Wertpapiere angegeben. Die Mindestmargin ist ein wesentlicher Bestandteil des Margin-Handels, bei dem Anleger sich Geld von ihren Brokern leihen, um mehr Aktien zu kaufen, als sie mit ihren verfügbaren Mitteln erwerben könnten. Die anfängliche Margin legt den Betrag fest, der zum Eröffnen einer Position erforderlich ist, während die Mindestmargin den Betrag angibt, der aufrechterhalten werden muss, um die Position offen zu halten. Wenn ein Broker beispielsweise eine Mindestmargin von 25 % festlegt und der Wert des Portfolios eines Anlegers so weit sinkt, dass sein Eigenkapital weniger als 25 % des gesamten Marktwerts der gehaltenen Wertpapiere beträgt, erhält der Anleger einen Margin Call. Sie müssen dann entweder mehr Kapital einzahlen oder einen Teil ihrer Bestände verkaufen, um die Anforderungen zu erfüllen.
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