Die „Margin-Ratio“ ist eine Finanzkennzahl zur Beurteilung des mit einer Anlage verbundenen Risikos, insbesondere beim Handel mit Hebelwirkung. Sie wird berechnet, indem der Nettowert des Anlegerkontos durch die Höhe der aufgenommenen Kredite geteilt wird. Diese Kennzahl hilft, den Puffer zu bestimmen, der einem Anleger zur Verfügung steht, bevor ein Margin Call ausgelöst wird. Beim Handel mit Hebelwirkung leihen sich Anleger Geld, um ihre Kaufkraft zu erhöhen und so potenzielle Renditen zu steigern. Die Margin-Ratio ist entscheidend, da sie angibt, um wie viel der Wert der Wertpapiere (oder anderer Vermögenswerte) fallen muss, bevor ein Margin Call ausgelöst wird. Ein Margin Call erfolgt, wenn der Anleger zusätzliche Mittel einzahlen muss, um die vom Broker festgelegte Mindestmarginanforderung zu erfüllen. Andernfalls riskiert er die Liquidation seiner Positionen zur Deckung des Verlustes. Wenn ein Anleger beispielsweise eine Margin-Quote von 25 % hat, löst ein Wertverlust seiner Vermögenswerte von mehr als 75 % einen Margin Call aus.
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