Der Marktbewertungsverlust bezeichnet die Wertminderung eines Vermögenswerts oder Portfolios auf Basis des aktuellen Marktpreises im Vergleich zum Kaufpreis. Dieser Rechnungslegungsgrundsatz schreibt vor, dass Vermögenswerte zu ihrem aktuellen Wert erfasst werden, der aufgrund von Marktschwankungen variieren kann. Marktbewertungsverluste verstehen: Die Marktbewertung (Mark-to-Market, MTM) ist eine Rechnungslegungsmethode, die den Wert eines Vermögenswerts an sein aktuelles Marktniveau anpasst. Liegt der Marktwert unter dem Kaufpreis, wird die Differenz als Marktbewertungsverlust erfasst. Dieses Konzept ist für die Finanzberichterstattung und das Investmentmanagement von entscheidender Bedeutung, da es eine realistische Einschätzung des aktuellen Werts eines Vermögenswerts und der finanziellen Lage des Unternehmens ermöglicht. Beispiele für Marktbewertungsverluste: Hält ein Unternehmen beispielsweise Aktien eines anderen Unternehmens, die zu 50 US-Dollar pro Aktie erworben wurden, und fällt der aktuelle Marktpreis auf 30 US-Dollar, muss das Unternehmen einen Marktbewertungsverlust von 20 US-Dollar pro Aktie ausweisen. Ähnlich verhält es sich auf dem Rohstoffmarkt: Kauft ein Händler Öl-Futures zu 75 US-Dollar pro Barrel und fällt der Preis auf 60 US-Dollar, beträgt der Bewertungsverlust 15 US-Dollar pro Barrel.
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