Der Begriff „Mempool“ bezeichnet einen Mechanismus der Blockchain-Technologie, genauer gesagt einen Wartebereich für Transaktionen, bevor diese vom Netzwerk bestätigt werden. Dieses Konzept ist zentral für das Verständnis, wie Kryptowährungen wie Bitcoin mit unbestätigten Transaktionen umgehen. Aktuelle Daten von Blockchain-Analyseplattformen zeigen, dass die Größe des Mempools bei hoher Netzwerkaktivität deutlich ansteigen kann, was zu längeren Transaktionszeiten und höheren Gebühren führt. Beispielsweise expandierte der Mempool während des Bitcoin-Preisanstiegs Ende 2020 drastisch, was sich auf Transaktionsgeschwindigkeit und -kosten auswirkte. Hintergrund oder Geschichte: Das Konzept des Mempools war integraler Bestandteil des Bitcoin-Designs und wurde 2009 von Satoshi Nakamoto eingeführt. Der Mempool (kurz für Memory Pool) dient als eine Art Zwischenspeicher für alle ausstehenden Transaktionen. Jeder Knoten in einem Blockchain-Netzwerk verfügt über einen eigenen Mempool, in dem er Transaktionen speichert, bevor diese einem Block hinzugefügt werden. Die Größe und der Zustand eines Mempools können je nach Knoteneinstellungen und den allgemeinen Netzwerkbedingungen von Knoten zu Knoten variieren.
| Jahr | Durchschnittliche Mempool-Größe | Durchschnittliche Transaktionsgebühr |
| 2019 | 10 MB | 0,50 $ |
| 2020 | 15 MB | 3,00 $ |
| 2021 | 5 MB | 1,00 $ |
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