Ein Merkle-Beweis ist ein kryptografisches Werkzeug zur Verifizierung des Inhalts eines Blocks in einer Blockchain, ohne dass die gesamten Blockchain-Daten benötigt werden. Er nutzt die Eigenschaften eines Merkle-Baums, wobei jeder Blattknoten ein Hash der Transaktionsdaten und jeder Nicht-Blattknoten ein Hash seiner vorherigen Hashes ist. Jüngste Fortschritte in der Blockchain-Technologie haben die Effizienz- und Sicherheitsvorteile von Merkle-Beweisen hervorgehoben, insbesondere im Kontext von Bitcoin- und Ethereum-Transaktionen. In der Bitcoin-Blockchain beispielsweise ermöglicht ein Merkle-Beweis den Knoten, Transaktionen zu verifizieren, ohne die gesamte Blockchain zu besitzen. Dies ermöglicht einen schlankeren und schnelleren Knotenbetrieb. Dies ist entscheidend in Umgebungen mit begrenzter Bandbreite oder Speicherkapazität. Das Konzept des Merkle-Baums wurde 1979 von Ralph Merkle in seiner Arbeit über kryptografische Protokolle eingeführt. Die Verwendung von Merkle-Bäumen in der Blockchain-Technologie war maßgeblich für die Gewährleistung von Datenintegrität und sicheren, dezentralen Verifizierungsprozessen. Mit der Skalierung von Blockchains und dem Anstieg des Transaktionsvolumens hat die Bedeutung von Merkle-Proofs im Laufe der Jahre stetig zugenommen. Sie sind unerlässlich für „Light“- oder „SPV“-Clients (Simplified Payment Verification) in Kryptowährungen, die lediglich Block-Header anstelle ganzer Blöcke herunterladen.
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