Im Bereich der Informatik und Kryptographie ist ein Merkle-Baum, benannt nach seinem Erfinder Ralph Merkle, eine Datenstruktur, die große Datenmengen effizient verifiziert und verwaltet. Er verwendet ein System von Hashwerten, um die Integrität von Datenblöcken zu überprüfen und ist somit eine entscheidende Komponente der Blockchain-Technologie und von Peer-to-Peer-Netzwerken. Merkle-Bäume verstehen: Ein Merkle-Baum ist im Wesentlichen ein Binärbaum aus Hashwerten. Er beginnt mit den Transaktionsdaten an der Basis, den sogenannten Blattknoten. Diese werden mithilfe einer kryptografischen Hashfunktion gehasht. Anschließend werden die Hashwerte paarweise zugeordnet, erneut gehasht und dieser Prozess wird den Baum hinauf fortgesetzt, bis er die Spitze erreicht. Dort entsteht ein einzelner Hashwert, die sogenannte Merkle-Wurzel. Dieser Wurzel-Hash ist ein eindeutiger Bezeichner für alle Transaktionen und wird im Block-Header gespeichert. Bedeutung in der Technologielandschaft: Die Bedeutung von Merkle-Bäumen in der Technologie- und Investitionslandschaft kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sie sind ein fundamentaler Bestandteil der Blockchain-Technologie, die Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum zugrunde liegt. Mithilfe von Merkle-Bäumen können diese Blockchains Transaktionen schnell und effizient verifizieren, selbst bei großen Datenmengen. Dies macht die Technologie skalierbar und sicher – Schlüsselfaktoren für ihre breite Anwendung jenseits von Kryptowährungen, beispielsweise für Smart Contracts, Lieferkettenmanagement und sichere Wahlsysteme.
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