Die minimale Preisschwankung (Minimum Price Fluctuation, MPF) bezeichnet die kleinste Preisänderung, die ein Finanzinstrument wie eine Aktie, Anleihe, ein Rohstoff oder ein Derivat erfahren darf. Dieser Wert wird von der Börse festgelegt, an der das Instrument gehandelt wird, und ist entscheidend für die Aufrechterhaltung von Ordnung und Vorhersagbarkeit der Preisbildung. An den Finanzmärkten wird die minimale Preisschwankung oft als „Tickgröße“ bezeichnet. Jeder Markt bzw. jede Börse hat spezifische Tickgrößen, die für die verschiedenen gehandelten Wertpapiere und Kontrakte gelten. Beispielsweise beträgt eine gängige Tickgröße am Aktienmarkt 0,01 US-Dollar, was bedeutet, dass sich der Aktienkurs in Schritten von einem Cent bewegen kann. An Terminmärkten, wie etwa für Rohstoffe oder Finanzinstrumente, variiert die Tickgröße deutlich stärker und ist für jeden Kontrakt spezifisch. Beispielsweise könnte die Tickgröße für einen Standard-Gold-Futures-Kontrakt 0,10 US-Dollar pro Feinunze betragen.
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