Eine Non-Custodial Wallet ist eine Art Kryptowährungs-Wallet, die Nutzern die alleinige Kontrolle über ihre privaten Schlüssel und damit über den Zugriff auf ihre Kryptowährung ermöglicht. Im Gegensatz zu Custodial Wallets, bei denen der Dienstanbieter die Schlüssel verwahrt, gibt eine Non-Custodial Wallet dem Nutzer die volle Kontrolle und erhöht so Sicherheit und Datenschutz. Aktuelle Trends auf dem Kryptowährungsmarkt zeigen einen starken Anstieg der Nutzung von Non-Custodial Wallets, da diese einen besseren Schutz vor Hackerangriffen auf Börsen bieten. Beispielsweise ist der Sektor der dezentralen Finanzen (DeFi), der stark auf Non-Custodial Wallets setzt, exponentiell gewachsen. Der Wert der gebundenen Kryptowährungen stieg von rund 1 Milliarde US-Dollar Anfang 2020 auf über 40 Milliarden US-Dollar bis 2023. Hintergrund: Das Konzept der Non-Custodial Wallets entstand als Reaktion auf die Schwachstellen von Custodial-Lösungen, bei denen zentralisierte Börsen und Wallet-Anbieter die Kontrolle über die Gelder der Nutzer hatten. Historische Vorfälle wie der Mt. Gox-Hack im Jahr 2014, bei dem Benutzer etwa 850.000 Bitcoins verloren, unterstrichen die Risiken, die mit Verwahrungsdiensten verbunden sind. Dies führte zur Entwicklung und Verbreitung von Non-Custodial Wallets, die es Nutzern ermöglichen, die Kontrolle über ihre eigene Sicherheit zu übernehmen.
| Jahr | In DeFi gesperrter Wert (USD) |
|---|---|
| 2020 | 1 Milliarde USD |
| 2021 | 15 Milliarden USD |
| 2022 | 30 Milliarden USD |
| 2023 | 40 Milliarden USD |
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