OTC-Kryptowährungen, oder außerbörslicher Handel mit Kryptowährungen, bezeichnen Transaktionen, die außerhalb einer Börse, in der Regel direkt zwischen Käufern und Verkäufern, abgewickelt werden. In letzter Zeit erfreuen sich OTC-Kryptowährungen bei Händlern mit hohem Handelsvolumen und Institutionen großer Beliebtheit. Ihre Bedeutung wurde durch das stark gestiegene Interesse an digitalen Währungen und der Blockchain-Technologie noch verstärkt. Hintergrund oder Geschichte: Die Entstehung von OTC-Kryptowährungs-Handelsplätzen lässt sich bis Anfang 2014 zurückverfolgen, als Bitcoin in den Fokus der Öffentlichkeit rückte. Diese Handelsplätze begannen als informelle Netzwerke, in denen sich Personen, die bereit waren, große Mengen Bitcoin zu handeln, zusammenfanden. Heute hat sich daraus eine professionelle Branche mit institutioneller Beteiligung entwickelt. Anwendungsfälle oder Funktionen: OTC-Kryptowährungen werden häufig für den Handel mit großen Ordergrößen genutzt, da die Platzierung solcher Orders an einer Börse den Preis des jeweiligen Vermögenswerts drastisch beeinflussen kann. Weitere wichtige Anwendungsfälle umfassen die Gewährleistung der Vertraulichkeit bei Transaktionen und den Handel mit illiquiden oder Nischen-Kryptowährungen.
| Jahr | Bemerkenswerte OTC-Krypto-Innovationen |
| 2014 | Einrichtung der ersten OTC-Krypto-Desks |
| 2018 | Einführung des automatisierten Handels |
| 2020 | Fortschritte bei der Integration von KI und maschinellem Lernen |
| 2021 | Wachstum dezentraler OTC-Plattformen |
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