Die physische Lieferung bezeichnet den Vorgang, bei dem der tatsächliche Basiswert eines Derivatekontrakts, wie beispielsweise Futures oder Optionen, zum Verfallstermin vom Verkäufer an den Käufer übertragen wird. Dies steht im Gegensatz zu barabgewickelten Kontrakten, bei denen die Differenz zwischen Kontraktpreis und Marktpreis in bar ausgezahlt wird. Die physische Lieferung ist ein zentrales Konzept auf Rohstoff- und Wertpapiermärkten, da sie den tatsächlichen Austausch des in Futures- oder Optionskontrakten spezifizierten Rohstoffs oder Vermögenswerts sicherstellt. Zu den gängigen Vermögenswerten gehören Agrarprodukte wie Weizen und Mais, Metalle wie Gold und Silber sowie Energierohstoffe wie Rohöl und Erdgas. Wenn ein Händler beispielsweise einen Terminkontrakt für Rohöl hält, der die physische Lieferung vorsieht, ist er verpflichtet, die im Kontrakt festgelegte Ölmenge zum Verfallstermin zu erhalten, es sei denn, er schließt seine Position vorher.
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