Ein Public-Key-Zertifikat, auch digitales Zertifikat genannt, stellt einer Entität eine digitale Identität in Form eines kryptografischen Schlüssels bereit. Es spielt eine entscheidende Rolle bei der Überprüfung der Authentizität von Websites und ermöglicht die sichere Kommunikation über unsichere Netzwerke wie das Internet. Wenn Sie beispielsweise eine Website mit HTTPS (Secure Hypertext Transfer Protocol) besuchen, tauschen Ihr Browser und die Website Public-Key-Zertifikate aus, um eine sichere Verbindung herzustellen. Diese Zertifikate stammen von vertrauenswürdigen Drittorganisationen, sogenannten Zertifizierungsstellen (CAs), und gewährleisten so, dass die besuchte Website echt und keine bösartige Kopie ist. Geschichte und Entwicklung von Public-Key-Zertifikaten: Public-Key-Zertifikate entstanden Ende der 1970er-Jahre aufgrund von Fortschritten in der Kryptografie. Whitfield Diffie und Martin Hellman, zwei Pioniere der Kryptografie, entwickelten ein Verschlüsselungsverfahren, das als Diffie-Hellman-Schlüsselaustausch bekannt ist. Dieses Schema ebnete den Weg für die Public-Key-Infrastruktur (PKI), das zugrundeliegende Framework, das die Verwendung von Zertifikaten in der heutigen digitalen Welt ermöglicht.
| Trends | Auswirkungen |
|---|---|
| Blockchain-basierte PKI-Systeme | Potenzial zur Lösung von Herausforderungen wie Zertifikatswiderruf, -erneuerung und -verteilung |
| Quantenresistente Zertifikate | Verbesserte Sicherheit gegen Bedrohungen durch Quantencomputer |
| Automatisierung im Zertifikatsmanagement | Vereinfachte Zertifikatsausstellung und -verwaltung, höhere Effizienz |
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