Eine „Ripple-Transaktion“ bezeichnet den Transfer digitaler Vermögenswerte oder die Durchführung von Zahlungen mit Ripple, einer Technologie, die primär als Kryptowährung und digitales Zahlungsnetzwerk für Finanztransaktionen dient. Die native Kryptowährung von Ripple ist XRP, die Transaktionen im Netzwerk ermöglicht. Aktuelle Daten zeigen, dass Ripple bis zu 1.500 Transaktionen pro Sekunde verarbeiten kann, wobei jede Transaktion in der Regel in weniger als vier Sekunden abgewickelt wird. Dies ist deutlich schneller als Bitcoin, das etwa 4–5 Transaktionen pro Sekunde mit einer Bestätigungszeit von bis zu 10 Minuten verarbeitet. Die Effizienz von Ripple wurde kürzlich durch eine Transaktion unterstrichen, bei der ein Finanzinstitut XRP im Wert von 50 Millionen US-Dollar mit einer Transaktionsgebühr von nur wenigen Cent transferierte. Dies verdeutlicht die Skalierbarkeit und Kosteneffizienz des Ripple-Netzwerks. Historischer Kontext und Entwicklung: Ripple wurde 2004 von Ryan Fugger konzipiert, der ein dezentrales Währungssystem schaffen wollte, das Einzelpersonen und Gemeinschaften die Möglichkeit gibt, ihr eigenes Geld zu erzeugen. Das heute bekannte Protokoll wurde jedoch maßgeblich von Jed McCaleb und Chris Larsen entwickelt, die 2012 das Unternehmen Ripple Labs Inc. gründeten. Ripples Protokoll und das XRP-Ledger ermöglichen den sofortigen und direkten Geldtransfer zwischen zwei Parteien. Durch die Verwendung eines Konsens-Ledgers, der kein Mining erfordert, und eines Netzwerks validierender Server sind Ripple-Transaktionen sicher und können zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher Methoden durchgeführt werden.
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