Risikomanagement bezeichnet den Prozess der Identifizierung, Bewertung und Kontrolle von Bedrohungen für das Kapital und die Erträge einer Organisation. Diese Bedrohungen oder Risiken können aus einer Vielzahl von Quellen stammen, darunter finanzielle Unsicherheit, rechtliche Haftungsrisiken, technologische Probleme, strategische Managementfehler, Unfälle und Naturkatastrophen. Aktuelle Daten der Global Risk Management Survey von AON aus dem Jahr 2021 zeigen, dass 59 % der befragten Unternehmen Cyberbedrohungen als eine ihrer größten Sorgen ansehen – ein deutlicher Anstieg gegenüber den Vorjahren. Diese Entwicklung verdeutlicht den Wandel des Risikos im digitalen Zeitalter, in dem Technologie nicht nur die Geschäftseffizienz steigert, sondern auch neue Schwachstellen mit sich bringt. Historischer Kontext und Entwicklung: Die Wurzeln des Risikomanagements liegen in den antiken Seekrediten und Versicherungsverträgen des 3. Jahrtausends v. Chr. Als formale Disziplin etablierte sich das Risikomanagement jedoch erst in den 1950er-Jahren, vor allem als Reaktion auf die Komplexität industrieller und unternehmerischer Umfelder. Insbesondere der Finanzsektor erlebte nach dem Börsencrash von 1987 bedeutende Entwicklungen im Risikomanagement, die zur Schaffung umfassender Risikomanagementstandards und -vorschriften wie den Baseler Abkommen führten.
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