Der „Abrechnungspreis“ ist der offizielle Schlusskurs eines Futures-Kontrakts an einem beliebigen Handelstag. Er wird am Ende der Handelssitzung von der jeweiligen Börse festgelegt. Dieser Preis wird auf Basis des Durchschnitts der Schlusskurse über einen festgelegten Zeitraum am Ende der Handelssitzung berechnet und kann je nach den spezifischen Regeln der Börse auch andere Faktoren wie Volumen und offene Positionen berücksichtigen. Bedeutung des Abrechnungspreises an den Märkten: Der Abrechnungspreis ist sowohl für die Finanzmärkte als auch für deren Teilnehmer von entscheidender Bedeutung und erfüllt mehrere wichtige Funktionen. In erster Linie bestimmt er die tägliche Bewertung der Margin-Konten von Futures-Händlern. Hat sich der Abrechnungspreis zu Ungunsten der Position eines Händlers entwickelt, muss dieser unter Umständen zusätzliche Margin-Mittel auf sein Konto einzahlen, um seine Position aufrechtzuerhalten. Dieser Mechanismus trägt zur Steuerung des Kreditrisikos bei, das mit der hohen Hebelwirkung im Futures-Handel verbunden ist. Darüber hinaus wird der Abrechnungspreis verwendet, um den Lieferpreis des Basiswerts bei physisch abgewickelten Futures-Kontrakten zum Verfallstermin festzulegen. Dies ist entscheidend für Hedger in Branchen wie der Landwirtschaft oder dem Bergbau, die auf Terminkontrakte angewiesen sind, um Preise für ihre Produkte festzulegen und auf Basis vorhersehbarer Kosten und Einnahmen planen müssen.
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