Slippage im Finanz- und Handelskontext bezeichnet die Differenz zwischen dem erwarteten Preis eines Handels und dem Preis, zu dem der Handel tatsächlich ausgeführt wird. Diese Diskrepanz kann sowohl auf traditionellen Finanzmärkten als auch auf Kryptowährungsbörsen auftreten, häufig in Phasen hoher Volatilität oder bei der Platzierung großer Orders. Aktuelle Daten verschiedener Handelsplattformen zeigen, dass Slippage tendenziell bei wichtigen Wirtschaftsmeldungen oder Marktereignissen, die schnelle Kursbewegungen auslösen, zunimmt. Beispielsweise erleben Devisenmärkte während der Zinsentscheidungen der US-Notenbank (Fed) oft eine erhöhte Volatilität, was zu verstärktem Slippage führt. Auch im Kryptowährungssektor können wichtige Nachrichten über regulatorische Änderungen oder Sicherheitslücken erhebliche Kursbewegungen verursachen und dadurch Slippage verstärken. Historische Entwicklung und Perspektive von Slippage: Slippage ist seit den Anfängen der Märkte ein Bestandteil des Handels. In früheren Zeiten, als der Handel größtenteils persönlich abgewickelt wurde, entstanden Diskrepanzen häufig durch Kommunikationsverzögerungen. Mit der technologischen Weiterentwicklung der Märkte haben sich auch die Ursachen für Slippage verändert. Der elektronische Handel hat Slippage zwar reduziert, aber nicht vollständig beseitigt. Algorithmischer Handel und Hochfrequenzhandel (HFT) haben die Situation weiter verändert und die Latenz bei der Handelsausführung teilweise auf Millisekunden reduziert. Dennoch bleibt Slippage in volatilen Märkten ein bedeutendes Problem.
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