Im Finanz- und Anlagekontext bezeichnet „Spread“ die Differenz zwischen zwei Preisen, Zinssätzen oder Renditen. Im Handel beschreibt er üblicherweise die Spanne zwischen dem Geldkurs (Kaufpreis) und dem Briefkurs (Verkaufspreis) eines Wertpapiers, einer Währung oder eines Rohstoffs. Dieser Begriff ist von entscheidender Bedeutung, da er die Handelskosten beeinflusst und die Liquidität und Volatilität des Marktes widerspiegeln kann. Das Konzept des Spreads findet in verschiedenen Finanzmärkten Anwendung. Im Aktienhandel ist der Spread die Differenz zwischen dem höchsten Preis, den ein Käufer zu zahlen bereit ist (Geldkurs), und dem niedrigsten Preis, den ein Verkäufer zu akzeptieren bereit ist (Briefkurs). Ein geringerer Spread deutet in der Regel auf einen liquideren Markt hin, während ein größerer Spread auf eine geringere Liquidität hindeuten kann. Im Anleihenbereich bezeichnet der Spread die Renditedifferenz zwischen verschiedenen Anleihearten, beispielsweise zwischen Unternehmens- und Staatsanleihen. Er gibt die Risikoprämie an, die Anleger für ein risikoreicheres Wertpapier fordern.
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