Ein „Stake-Konto“ ist ein spezielles Anlagekonto, das vorwiegend im Bereich Kryptowährungen und dezentrale Finanzen (DeFi) genutzt wird. Nutzer können hier ihre digitalen Vermögenswerte hinterlegen, um den Betrieb und die Sicherheit eines Blockchain-Netzwerks zu unterstützen. Im Gegenzug erhalten sie zusätzliche Kryptowährung. Aktuelle Daten zeigen einen signifikanten Anstieg des Wertes und des Volumens der in Stake-Konten gehaltenen Vermögenswerte. Dieser Anstieg ist auf die zunehmende Beliebtheit von Proof-of-Stake (PoS)-Blockchains wie Ethereum 2.0, Cardano und Solana zurückzuführen. Beispielsweise hat der Übergang von Ethereum zu PoS, bekannt als „The Merge“, bereits Ether im Wert von Milliarden Dollar in Staking-Verträge gelenkt und damit ein starkes Engagement der Investorengemeinschaft unterstrichen. Historischer Kontext und Entwicklung: Das Konzept des Stakings entstand ursprünglich als Alternative zu Proof-of-Work (PoW), dem ursprünglichen Konsensalgorithmus von Netzwerken wie Bitcoin. PoW benötigt enorme Mengen an elektrischer Energie, während PoS den Konsens durch das „Staking“ von Coins durch die Teilnehmer erzielt und so die Sicherheit des Netzwerks durch finanzielle Anreize anstatt durch physische Ressourcen gewährleistet. Im Laufe der Jahre, als die Bedenken hinsichtlich Nachhaltigkeit und Skalierbarkeit zunahmen, gewannen PoS und ähnliche Mechanismen an Bedeutung, was zur Entwicklung zahlreicher Staking-Plattformen und Staking-Konten führte.
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