Stefan George (1868–1933) war als Übersetzer, Dichter und einflussreicher Kulturförderer eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der deutschen Literatur. Sein einflussreicher Kreis und seine Schriften trugen maßgeblich zum intellektuellen Leben Deutschlands seiner Zeit bei. Stefan George wurde 1868 in Büdesheim, heute ein Stadtteil von Bingen, geboren. Er wuchs in einem konservativen und religiösen Umfeld auf und studierte Philosophie, Kunstgeschichte, Geschichte und Archäologie in Paris und München. Schon früh in seiner Karriere wandte er sich dem Symbolismus und der Ästhetik der Jahrhundertwende zu, die zu einem prägenden Merkmal seines späteren Schaffens wurden. George verbrachte den Großteil seines Lebens in einem kulturell dynamischen Umfeld und pflegte Kontakte zu Künstlern, Schriftstellern und Intellektuellen. Zu diesem einflussreichen Kreis, dem sogenannten George-Kreis, gehörten Persönlichkeiten wie Claus Schreiber und Ludwig Klages. Der Kreis um Stefan George lebte von einer deterministischen Weltanschauung mit einer einzigartigen ästhetischen Ausrichtung, die sich in Georges Publikationen, insbesondere in seiner Zeitschrift „Blätter für die Kunst“, widerspiegelte.
| Bedeutende Werke | Jahr |
|---|---|
| Hymnen | 1890 |
| Algabal | 1892 |
| Das Jahr der Seele | 1897 |
| Das Neue Reich | 1928 |
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