Eine Stop-Order, auch Stop-Loss-Order genannt, ist eine Orderart im Wertpapierhandel, die dazu dient, Verluste bei einer Wertpapierposition zu begrenzen. Sie funktioniert, indem ein Broker angewiesen wird, eine Aktie zu kaufen oder zu verkaufen, sobald diese einen festgelegten Preis, den sogenannten Stop-Preis, erreicht. Sobald der Stop-Preis erreicht ist, wird die Stop-Order zu einer Market-Order und zum nächstmöglichen Preis ausgeführt. Stop-Orders werden hauptsächlich verwendet, um Gewinne zu sichern oder Verluste bei einem Aktienbestand zu begrenzen. Wenn ein Anleger beispielsweise Aktien zu je 50 € kauft und sicherstellen möchte, dass er nicht mehr als 10 % seiner Investition verliert, könnte er eine Stop-Order bei 45 € setzen. Fällt der Aktienkurs auf 45 €, wird die Stop-Order ausgelöst und die Aktien werden zum nächstmöglichen Marktpreis verkauft, wodurch weitere Verluste verhindert werden. Umgekehrt können Stop-Orders auch zur Sicherung von Gewinnen eingesetzt werden. Steigt der Kurs derselben Aktie auf 70 $, könnte der Anleger seine Stop-Order auf 63 $ anpassen und so einen Gewinn sichern und gleichzeitig noch Wachstumspotenzial offenhalten.
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