Der „DAO-Exploit“ bezeichnet eine schwerwiegende Sicherheitslücke, die im Juni 2016 bei der Decentralized Autonomous Organization (DAO), einem Blockchain-basierten Risikokapitalfonds, auftrat. Durch diese Sicherheitslücke wurden ca. 3,6 Millionen Ether gestohlen, die damals einen Wert von rund 50 Millionen US-Dollar hatten. Ursache waren Schwachstellen im Smart-Contract-Code der DAO. Hintergrund und Auswirkungen des DAO-Exploits: Die DAO wurde als vollautomatisierter Risikokapitalfonds konzipiert, der es Investoren ermöglicht, über Smart Contracts auf der Ethereum-Blockchain über die Finanzierung von Projekten abzustimmen. Der Exploit wurde von einer anonymen Person ausgenutzt, die durch rekursive Aufrufe im Smart Contract der DAO einen erheblichen Teil der Gelder erbeutete. Dieses Ereignis führte nicht nur zu erheblichen finanziellen Verlusten, sondern löste auch eine breite Debatte über die Sicherheit und die Eignung der Blockchain-Technologie für Finanzanwendungen aus.
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