Die Travel Rule für Kryptowährungen ist eine Verordnung der Financial Action Task Force (FATF), die verschiedene Akteure wie Kryptobörsen und Fintech-Unternehmen dazu verpflichtet, Absender- und Empfängerinformationen für Transaktionen oberhalb eines bestimmten Schwellenwerts auszutauschen. Um den jüngsten Entwicklungen Rechnung zu tragen, aktualisierte die FATF diese Regel im Juni 2021 und erweiterte ihre Anwendbarkeit auf Anbieter von Dienstleistungen für virtuelle Vermögenswerte (VASPs). Hintergrund: Die Travel Rule für Kryptowährungen hat ihren Ursprung in einem traditionellen Bankgesetz, das von der FATF eingeführt wurde, um grenzüberschreitende Geldtransfers und die damit verbundenen Risiken der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu überwachen und zu regulieren. Diese Regel ist seit 1996 Teil der FATF-Empfehlungen, ihre Anwendung im Kryptobereich ist jedoch ein relativ neues Phänomen, das durch die rasch wachsende Bedeutung virtueller Vermögenswerte im globalen Finanzwesen bedingt ist. Anwendungsfälle und Funktionen der Travel Rule für Kryptowährungen: Die Hauptfunktion der Travel Rule für Kryptowährungen besteht darin, die Rechenschaftspflicht und Transparenz in der Welt der Kryptowährungen zu erhöhen. Diese Regel verpflichtet VASPs (Virtual Asset Service Provider) zur Weitergabe bestimmter Kundendaten bei Transaktionen, insbesondere solchen über 1.000 USD/EUR. Dazu gehören Informationen wie Name des Kunden, Kontonummer, Standortinformationen, Name des Begünstigten und dessen Kontonummer. Dies verhindert anonyme Transaktionen und reduziert somit das Ausmaß illegaler Praktiken.
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