Ein Trie, auch Präfixbaum genannt, ist ein Suchbaum, der dynamische Mengen oder assoziative Arrays speichert, deren Schlüssel üblicherweise Zeichenketten sind. Im Gegensatz zu einem binären Suchbaum speichert kein Knoten im Trie den zugehörigen Schlüssel; stattdessen definiert seine Position im Trie den Schlüssel. Jüngste Fortschritte bei der Datenabfrage und -speicherung haben die Bedeutung effizienter Datenstrukturen wie Tries unterstrichen. Beispielsweise nutzt Googles Autocomplete-Funktion Trie-Datenstrukturen, um Suchanfragen basierend auf den eingegebenen Zeichen vorherzusagen und anzuzeigen. Dies verbessert nicht nur die Benutzerfreundlichkeit, sondern optimiert auch den Suchprozess, indem der Zeit- und Ressourcenaufwand für die Ergebnisfindung reduziert wird. Das Konzept des Tries wurde erstmals 1959 in einer Arbeit von René de la Briandais beschrieben. Edward Fredkin prägte 1960 den Begriff „Trie“, abgeleitet von „Retrieval“ (Wiederherstellung). Seitdem haben sich Tries stark weiterentwickelt, vor allem aufgrund ihrer entscheidenden Rolle bei der Optimierung von Suchanfragen und der effizienten Verarbeitung großer Datensätze. Die digitale Revolution und der exponentielle Anstieg der Datengenerierung haben Tries zu einem unverzichtbaren Bestandteil verschiedenster Anwendungen gemacht – von Rechtschreibprüfungen und Wortspielen bis hin zur Datenbankindizierung und dem Netzwerk-Routing.
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