Ein „aktualisierbarer Vertrag“ ist ein Smart Contract in der Blockchain-Technologie, dessen Logik und Funktionen nach der Bereitstellung aktualisiert oder modifiziert werden können. Im Gegensatz zu herkömmlichen Smart Contracts, die nach der Bereitstellung unveränderlich sind, ermöglichen aktualisierbare Verträge Entwicklern, Fehler zu beheben, die Funktionalität zu verbessern oder sich an neue Anforderungen anzupassen, ohne einen neuen Vertrag bereitstellen zu müssen. Aktualisierbare Verträge verstehen: Aktualisierbare Verträge werden typischerweise mithilfe eines Proxy-Musters implementiert. Dabei delegiert ein Proxy-Vertrag Aufrufe an einen Implementierungsvertrag, der die eigentliche Logik enthält. Diese Struktur ermöglicht den Austausch des Implementierungsvertrags, ohne die Adresse oder den Zustand des Proxy-Vertrags zu ändern. Diese Architektur ist entscheidend in Umgebungen, in denen Kontinuität von zentraler Bedeutung ist, wie beispielsweise in dezentralen Finanzanwendungen (DeFi), wo Benutzer kontinuierlich mit derselben Vertragsadresse interagieren. Beispiele und aktuelle Verwendung: Ein prominentes Beispiel für einen aktuell verwendeten aktualisierbaren Vertrag ist Uniswap V3 auf der Ethereum-Blockchain. Diese DeFi-Plattform nutzt aktualisierbare Smart Contracts, um sich an Marktveränderungen anzupassen und neue Funktionen einzuführen, ohne die Benutzererfahrung zu beeinträchtigen oder eine Migration von Assets zu erfordern. Ein weiteres Beispiel ist die Binance Smart Chain (BSC), die zahlreiche aktualisierbare Smart Contracts für verschiedene dezentrale Anwendungen (dApps) hostet.
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