Im Kontext der Finanztechnologie bezeichnet „Watchtower“ ein Sicherheitsprotokoll, das bei der Verwaltung von Blockchain-Transaktionen, insbesondere im Lightning Network von Bitcoin, eingesetzt wird. Dieser Mechanismus dient als Schutzmechanismus, indem er Blockchain-Kanäle auf betrügerische Aktivitäten überwacht und sicherstellt, dass alle Beteiligten die vereinbarten Transaktionsregeln einhalten. Historischer Kontext und Entwicklung: Das Konzept des Watchtowers entstand als Lösung für eine kritische Schwachstelle im Lightning Network von Bitcoin – Transaktionen werden außerhalb der Blockchain abgewickelt, um schnellere Verarbeitungszeiten zu gewährleisten. Versuchte ein Nutzer ursprünglich, einen Kanal unredlich zu schließen, indem er einen veralteten Transaktionsstatus an die Blockchain sendete, hatte die andere Partei nur wenig Zeit, dies anzufechten. Watchtower wurden eingeführt, um dieses Risiko zu minimieren, indem die Überwachung dieser Kanäle an Dritte ausgelagert wird. Dadurch werden Sicherheit und Vertrauen im Netzwerk gestärkt. Funktionsweise und Anwendungsfälle: Watchtower funktionieren, indem sie eine verschlüsselte Sicherungskopie des Status jedes überwachten Kanals erstellen. Wird eine Kanalschließung eingeleitet, prüft der Watchtower den übermittelten Status anhand seiner Aufzeichnungen. Wird eine Diskrepanz festgestellt – was auf den Versuch hindeutet, den Kanal mit veralteten Informationen zu schließen –, reagiert der Watchtower, indem er dem Netzwerk den korrekten Status übermittelt und so potenziellen Betrug verhindert. Dieser Mechanismus ist entscheidend für Nutzer, die längere Zeit offline sind, aber dennoch Schutz vor Kanalangriffen benötigen.
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