Ein Zero-Knowledge-Beweis (ZKP) ist ein kryptografisches Verfahren, mit dem eine Partei einer anderen die Wahrheit einer Aussage beweisen kann, ohne dabei weitere Informationen preiszugeben. Dieses Konzept ist entscheidend für die Verbesserung von Datenschutz und Sicherheit bei digitalen Interaktionen und Transaktionen. Ursprung und Entwicklung von Zero-Knowledge-Beweisen: Das Konzept der Zero-Knowledge-Beweise wurde in den 1980er-Jahren von den MIT-Forschern Shafi Goldwasser, Silvio Micali und Charles Rackoff eingeführt. Sie beschrieben, wie diese Beweise verwendet werden können, um die Richtigkeit einer Aussage zu überprüfen, ohne weitere Informationen preiszugeben. Seitdem haben sich ZKPs von theoretischen Anwendungen zu praktischen Implementierungen weiterentwickelt, insbesondere im Bereich der Kryptowährungen und der Blockchain-Technologie. Anwendungsfälle in der Kryptographie und darüber hinaus: Zero-Knowledge-Beweise werden primär zur Verbesserung von Datenschutz und Sicherheit eingesetzt. Im Bereich der Kryptowährungen ermöglichen Zero-Knowledge-Proofs (ZKPs) die Verifizierung von Transaktionen, ohne die Identität des Senders oder Empfängers oder den Transaktionsbetrag preiszugeben. Dies wird in datenschutzorientierten Kryptowährungen wie Zcash implementiert, das eine Form von ZKP namens zk-SNARKs (Zero-Knowledge Succinct Non-Interactive Argument of Knowledge) verwendet, um Transaktionen zu schützen.Auch jenseits von Kryptowährungen werden ZKPs in verschiedenen anderen Sektoren erforscht. Beispielsweise können sie bei der digitalen Identitätsprüfung Einzelpersonen ermöglichen, ihre Identität oder Berechtigung nachzuweisen, ohne zusätzliche Informationen preiszugeben, und so personenbezogene Daten schützen. Ebenso können ZKPs in Wahlsystemen sicherstellen, dass Stimmen gezählt werden, ohne sie mit Wählern in Verbindung zu bringen. Dadurch wird das Wahlgeheimnis gewahrt und gleichzeitig die Genauigkeit der Auszählung gewährleistet.
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