Im Bereich der Blockchain-Technologie bezeichnet der Begriff „Zombie Chain“ ein Blockchain-Netzwerk, das von seinen Entwicklern aufgegeben oder nicht mehr aktiv betreut wird, aber aufgrund der dezentralen Natur der Technologie weiterhin existiert. Trotz fehlender aktiver Entwicklung funktionieren diese Chains weiter, oft mit minimaler Nutzeraktivität und geringem Transaktionsvolumen. Zombie Chains verstehen: Zombie Chains sind ein Nebenprodukt des rasanten Wachstums und der Entwicklung der Blockchain-Branche. Da neue Projekte entstehen und um Aufmerksamkeit und Ressourcen konkurrieren, geraten einige unweigerlich in Vergessenheit. Diese aufgegebenen Projekte werden zu Zombie Chains, die zwar weiterlaufen, aber kaum noch aktiv weiterentwickelt werden und deren Community sich kaum noch engagiert. Beispielsweise hat Namecoin, eine der ersten Altcoins, die 2011 als dezentrales DNS für die Domainregistrierung entwickelt wurde, im Laufe der Zeit einen Rückgang in Entwicklung und Community-Engagement erlebt und sich so zu einer Zombie Chain entwickelt. Die Bedeutung von Zombie Chains für den Markt: Aus Marktperspektive können Zombie Chains erhebliche Auswirkungen haben. Sie weisen oft eine geringe Liquidität und Marktkapitalisierung auf, was sie anfällig für Preismanipulationen macht. Darüber hinaus können sie Verwirrung stiften und Risiken für weniger informierte Anleger bergen, die den Status der Blockchain möglicherweise nicht kennen. Andererseits sehen einige Investoren Potenzial in Zombie-Chains und betrachten sie als unterbewertete Vermögenswerte mit dem Potenzial zur Wiederbelebung, falls neue Entwickler oder eine Community Interesse zeigen.
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